Von den Medien hochgeputscht machen sich auch Angler darüber Gedanken, ob der Vogelgrippe-Virus den Fische u.U. mit dem Kot infizierter Vögel aufnehmen, sich in den Fischen weiter vermehren könnte und so auch für den Angler beim Verzehr der Fische gefährlich werden könnte. Dem entsprechend stellte der DAV eine Anfrage an das" FRIEDRICH-LOEFFLER-INSTITUT" - Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit.
In der Antwort wird darauf hingewiesen, das die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung auf Fische durch den Kot von Wildvögeln oder den Verzehr infizierter toter Tiere als sehr gering eingeschätzt wird. Auch wird darauf hingewiesen, dass bis jetzt nie Influenzaviren bei Fischen auftraten, die für ihre Vermehrung stark an die Körpertemperatur von Wild- und Nutzgeflügel gebunden sind. So ist eine Vermehrung in Fischen, die eine deutlich niedrigere Körpertemperatur aufweisen, ohne weitere Anpassung des Virus sehr unwahrscheinlich. Fazit der Antwort: "Für den Menschen besteht keine gesundheitliche Gefährdung durch den Verzehr von Fisch und Fischprodukten." Quelle: DAV |