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Heringsangeln - Was, Wann, Wo, Wie? |
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Was? Der Hering ist ein typischer Schwarmfisch, der in der Ostsee gefangen werden kann. Ein solcher Heringsschwarm kann mehrere 10 Tausend Fische umfassen. Aus diesem Grund ist er für Fischer und Angler ein attraktives Ziel.
Der Hering ist Augentier, dass bedeutet für uns Angler, dass er seine Beute mit den Augen jagt und nur tagsüber frisst. Zur Jagd steigt er bis dicht unter die Wasseroberfläche auf, was manchmal zu unruhiger See direkt über dem Schwarm und dem Schauspiel des "kochenden Wasser" führen kann. Der Speiseplan der Heringe besteht aus Plankton, kleinstgarnelen, Hüpferlingen und Fischlarven. Da sich der Hering wührend der Dunkelheit in tieferen Regionen aufhält, sind Fänge in der Nacht die absolute Ausnahme. Der Hering kommt nicht nur in Ost- und Nordsee vor, sondern ist im gesamten Nordatlantik zu finden. Sein Verbreitungsgebiet reicht von Norwegen bis North Carolina. Heringe sind für das Ökosystem von enormer Bedeutung, das sie selbst Beute vieler Meerestiere sind. Heringe erreichen Größen bis über 40 cm und können älter als 20 Jahre werden. Am häufigsten werden jedoch Fische mit einer Länge von 20-30 cm gefangen, die ein Gewicht zwischen 300 und 500 Gramm auf die Waage bringen.
Wann?
Im Frühjahr, ab ca. Ende Februar, zieht es den Hering in die Nähe der Küsten und die Boddengewässer um dem Laichgeschäft nachzugehen. Dann beginnt die Hochsaison der Angler. Hunderte sieht man dann sich auf dem Rügendamm oder auf den Hafenmauern drängen. Auf dem Wasser liegen die Boote dich an dicht. Wer darauf angewiesen ist von Land zu Angeln muß sich oft schon in den frühen Morgenstunden seinen Platz sichern, sonst wird es sehr, sehr eng. Vom Boot aus ist dies sehr viel entspannter, man kann in Ruhe sein Boot zu Wasser lassen und erfolgversprechene Plätze anfahren. Sollte es einmal nicht so gut laufen, wird halt die Stelle gewechselt.
Knurris Angeltouren bietet euch die Möglichkeit entweder nur die Boote zu mieten oder alternativ eine geführte Tour oder ein ganzes Heringswochenende zu buchen.
Die Saison dauert von Ende Februar / Anfang März - je nach Wetter und Temperatur - bis in den Mai. Den "Startschuß" gegen meist Angler vor Ort die genau wissen wann der Hering da ist und dies den Kollegen in den verschiedenen Angelforen mitteilen.

Wo?
Heringe leben normalerweise im Freiwasser bis zu einer Tiefe von ca. 250m. Dabei bevorzugen die Fische Zonen in denen sich der Golfstrom mit arktischen und kalten Stömungen mischt. So sind Heringsschwärme im gesamten Nordatlantik zu finden. Wegen ständiger Überfischung sind die Bestände jedoch stark geschrumpft - so musste in der Nordsee bereits von 1977 bis 1982 ein Fangverbot erteilt werden. Gute Chancen auf den Hering hat an aber an allen Küsten und natürlich auch bei uns an der Ostsee. Angler erreichen die Schwäre aber fast nur im Frühjahr wenn sie vor die Küsten ziehen. An der Ostsee findet man den Hering dann überall. Wir bevorzugen die Ostsee und die Boddengewässer um Rügen und natürlich die Ostsee bei Rostock.
Wie?
Geangelt wird mit leichtem Angelgeschirr mit sensibler und nicht zu harter Spitze - wir bevorzugen Spinnruten mit einem Wurfgewicht von 50-80 Gramm - nicht zu starker Schnur und einem Patnernoster. Diese Heringssysteme gibt es überall im Angelfachhandel , meist sind bis zu fünf Haken an ein Vorfach gebunden und mit Glitzermaterial oder kleinen Garnelenimitationen verziert - in der Hochsaison reichen aber eigentlich siblen oder golden blitzende Haken aus. Beschwert wird die Montage mit einem Heringsblei, das für ein verführerisches und agiles Taumeln des Vorfachs sorgt.
Und zum Abschluß: Er schmeckt auch Klasse! Ob gegrillt, gedünstet, gebacken, gebraten oder geräuchert. Mein absoluter Favorit: Knurris sauer eingelegter Brathering!! Vieleicht verrät er ja hier irgendwann sein Rezept. 
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